<?xml version="1.0"?>
<!DOCTYPE wml PUBLIC "-//WAPFORUM//DTD WML 1.1//EN" "http://www.wapforum.org/DTD/wml_1.1.xml">
<wml xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head><meta http-equiv="Content-Type" content="text/vnd.wap.wml;charset=ISO-8859-1"/></head><card id="main" title="KAYWA"><p><big>Tee erleben - Teeblog</big><br/>Alles &#xFC;ber Tee<br/></p><p><small>04.1.2006,&#xA0;23:47</small><br/><b><a href="http://tee.kaywa.com/mobile/die-weltgeschichte-des-tees/teehandel-und-opiumkrieg.html">Teehandel und Opiumkrieg</a></b></p><p>Der Welthandel in den 17. und 18. Jahrhunderten war ein Austausch von Luxuswaren zwischen dem fernen Osten und dem Okzident. Das Zahlungsmittel war Silber. Vom Okzident f&#xFC;hrte man Tee, Seide und Porzellan aus China ein, w&#xE4;hrend man sich in China ausschlie&#xDF;lich f&#xFC;r Uhren und Silber interessierte. Ende des 18. Jahrhundert wurde das Volumen des Handels allm&#xE4;hlich f&#xFC;r Engl&#xE4;nder unbefriedigend. Die Nachfrage in Europa stieg und stieg. 1793 sendete K&#xF6;nig George III einen Botschafter Lord George Macartney nach Beijing und verlangte dem Kaiser nach mehr Handlungsfreiraum. Kaiser Qianlong &#x4E7E;&#x9686;&#x7687;&#x5E1D; erwiderte, dass China ein gro&#xDF;es Land mit vielf&#xE4;ltiger Raffinesse und Ressourcen ist. In dem Binnenmarkt fehle kaum etwas Exotisches. Da Seide und Tee und Porzellan eine Beliebtheit in Europa genossen, erlaube er diese Waren in Guangdong zu exportieren. Dies sei kaiserliche Gnade und bed&#xFC;rfe keine weitere Diskussion.<br/>
<br/>
[<a href="http://tee.kaywa.com/files/images/2006/1/30/mob38_1136417250.gif">bild</a>] Opium<br/>
<br/>
Ein Land, das mit sich zufrieden ist und keine Exotik bedarf, lehnt ein anders Land ab, das st&#xE4;ndige Drang in sich sp&#xFC;rte und sp&#xFC;rt, in die Ferne aufzubrechen und das Exotische zu besitzen. England musste das Problem mit extremer Ausfuhr von Silber l&#xF6;sen und die Handelsdefizit beheben. Da das Schmuggelgesch&#xE4;ft mit Tee florierte, musste der Tee-Zoll in Englang von 119% auf 12,5% senken. Die eingebu&#xDF;te Steuereinnahme und weitere Silberausfuhr an China machte die finanzielle Lage noch brennender. Die perfekte L&#xF6;sung der Engl&#xE4;nder war Opium nach China zu exportieren. Die Situation wurde dramatisch verbessert. 1820 wurde Silber in umgekehrter Richtung geflossen. Als der Kaiser Daoguang &#x9053;&#x5149;&#x7687;&#x5E1D; die verheerende Realit&#xE4;t seines Volkes bemerkte, war fast schon zu sp&#xE4;t. Seine Bem&#xFC;hung und sie Arbeit seines Beamtes Lin Zexu konnte die Wende nicht kehren und rief die Rache des Engl&#xE4;nder hervor. Ein Krieg um Opium, in dem Tee als Ferment diente, war nicht mehr zu vermeiden. England behauptete seine Macht im Welthandel und China musste sich beugen. Das einstige Kulturnation, ein Land vielf&#xE4;ltiger Raffinesse lebte in einer anderen Realit&#xE4;t und musste mit der auf dem Materialismus begr&#xFC;ndeten Zivilisation konfrontieren.<br/>
Tee, einst ein Symbol einer nach innen besinnenden Kultur war, wurde heute eine Ware.<br/>
<br/>
[<a href="http://tee.kaywa.com/files/images/2006/1/30/mob39_1136417276.gif">bild</a>] Qing-Kaiser Qianlong 1736&#x2013;1799&#xA0;</p><p><small><a href="http://tee.kaywa.com/mobile/die-weltgeschichte-des-tees/teehandel-und-opiumkrieg.html">Kommentare</a>&#xA0;(1)
        <br/>Kategorie:&#xA0;<a href="http://tee.kaywa.com/mobile/die-weltgeschichte-des-tees">Tea-history</a><br/></small></p><p><a href="http://tee.kaywa.com/mobile/p30.html">&#xAB; zur&#xFC;ck</a>
	   	 &#xA0;|&#xA0;
	   	 <a href="http://tee.kaywa.com/mobile/p28.html">weiter &#xBB;</a></p><p align="center"><br/>- KOMMENTARE -</p><p><b>stefan</b><br/>05.01.2006, 20:56<br/>Die Engl&#xE4;nder hatten bereits versucht Camellia sinensis in Nordeuropa anzubauen.<br/>
Dieses Experiment ist jedoch gescheitert, da chinesischer Gr&#xFC;ntee (Camellia sinensis) zwar k&#xE4;lteresistent ist aber das nordeurop&#xE4;ische Klima nicht gut vertr&#xE4;gt.<br/>
Teestr&#xE4;ucher gedeihen also optimal in Gebieten um den &#xC4;quator mit hoher Luftfeuchtigkeit.<br/>
Der britische Botaniker Robert Fortune hatte sich als chinesischer Kaufmann verkleidet und die Anbau- und Fabrikationsmethoden des Tees den Engl&#xE4;ndern &#xFC;bermittelt. Seitdem gab es Tee nicht mehr nur aus China, sondern auch aus Assam und Ceylon (Camellia Assamica).<br/><br/></p><p>1-1&#xA0;/&#xA0;
			  1<br/></p><p align="center"><br/>- KOMMENTAR VERFASSEN -</p><p><fieldset>Name<br/><input name="commentauthor" emptyok="true"/><br/>Email<br/><input name="commentauthoremail" emptyok="true"/><br/>Url<br/><input name="commentauthorurl" emptyok="true"/><br/>Kommentar<br/><input name="commentcontent" emptyok="true"/><br/></fieldset><br/><anchor><go href="http://tee.kaywa.com/mobile/die-weltgeschichte-des-tees/teehandel-und-opiumkrieg.html" method="post"><postfield name="ID" value="29"/><postfield name="action" value="moblog"/><postfield name="moblog[comments][comment_author]" value="&#36;commentauthor"/><postfield name="moblog[comments][comment_author_email]" value="&#36;commentauthoremail"/><postfield name="moblog[comments][comment_author_url]" value="&#36;commentauthorurl"/><postfield name="moblog[comments][comment_content]" value="&#36;commentcontent"/><postfield name="moblog[comments][comment_autobr]" value="on"/><postfield name="moblog[comments][_submit]" value="OK"/></go>OK</anchor><br/></p><p align="center">- NAVIGATION -</p><p><a href="/mobile">Weblog Home</a><br/><a href="/mobile/latestcomments">Letzte Kommentare</a><br/><a href="/mobile/all">Kategorien</a><br/><a href="/mobile/galleries">Galerien</a><br/><a href="/mobile/blogroll">Links</a><br/><a href="/mobile/archive">Archiv</a><br/><a href="#top">Nach oben</a><br/><a href="#bottom">Nach unten</a><br/><a href="/mobile/about">&#xDC;ber mich</a><br/></p><p align="center">- META-NAVIGATION -</p><p><a href="http://home.kaywa.com/mobile">Portalog Home</a><br/><a href="http://register.kaywa.com/mobile">Registrieren</a><br/><a href="http://help.kaywa.com/mobile">Hilfe</a><br/><a href="http://about.kaywa.com/mobile">Impressum</a><br/><a href="http://tos.kaywa.com/mobile">AGB</a><br/></p><p>&#xA9; 2004-2006 Kaywa AG. Alle Rechte vorbehalten.</p></card></wml>
