<?xml version="1.0"?>
<!DOCTYPE wml PUBLIC "-//WAPFORUM//DTD WML 1.1//EN" "http://www.wapforum.org/DTD/wml_1.1.xml">
<wml xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"><head><meta http-equiv="Content-Type" content="text/vnd.wap.wml;charset=ISO-8859-1"/></head><card id="main" title="KAYWA"><p><big>Tee erleben - Teeblog</big><br/>Alles &#xFC;ber Tee<br/></p><p><small>31.1.2006,&#xA0;20:28</small><br/><b><a href="http://tee.kaywa.com/mobile/die-weltgeschichte-des-tees/tee-und-porzellan.html">Tee und Porzellan</a></b></p><p>Das Synonym von Porzellan ist China. Porzellan und Tee waren Zwillingsbr&#xFC;der, die die Tafelkultur und die kulinarische Geschichte bereichern. Warum waren Menschen in Europa so beeindruckt von Porzellan? Warum finanzierten europ&#xE4;ische H&#xF6;fe im 18. Jahrhundert, alchemistische Experimente durchzuf&#xFC;hren, um die Geheimnisse des Porzellans zu entl&#xFC;ften? Vielleicht muss man die Geschichte aus einem anderen Blickwinkel lesen.<br/>
1596 schrieb ein holl&#xE4;ndischer Reisender in seinem Reisebericht im Osten &#xFC;ber seine Begegnung mit chinesischem Essen: "Auf dem Tisch werden raffinierte Speise in sch&#xF6;nen verschiedenen Porzellan oder Silbergeschirr pr&#xE4;sentiert. Fleisch wurde fein geschnitten, Fisch wurde exakt portioniert... Man darf nicht das Essen mit H&#xE4;nde zu sich nehmen, sondern mit zwei schwarze d&#xFC;nne St&#xE4;bchen. Es fehlt nichts runter, so dass man keine Serviette br&#xE4;uchte." (Die Weltgeschichte des Tees) Diese Beschreibung widerspiegelt der damaligen europ&#xE4;ischen kulinarischen Kultur. Das Essen hatte keinen besonderen Stellungswert und die Kochkunst war armselig. Gew&#xFC;rze und Aromastoffe waren Luxuswaren und mussten von Orient importiert werden. Pfeffersack war eine Bezeichnung der Reichen. Im 15. Jahrhundert wurde die italienische Kochkunst durch die arabischen Einfl&#xFC;sse bereichert, w&#xE4;hrend die franz&#xF6;sische K&#xFC;che erst im 16. Jahrhundert Bedeutung gewann. Das Hauptthema des Kochens war den schlechten unerw&#xFC;nschten Geruch des konservierten Fleischs, das Eiwei&#xDF;quelle war, zu bedecken.<br/>
<br/>
[<a href="http://tee.kaywa.com/files/images/2006/1/30/mob65_1138739978.gif">bild</a>]<br/>
Eine Malerei von Nicolas Muys aus Holland im 18. Jahrhundert. Die feine Dame sa&#xDF; vor einem Wasserkocher. Zwei Hausm&#xE4;dchen bedienten, w&#xE4;hrend der Herr einen Besuch empfang.<br/>
<br/>
Pers&#xF6;nliche Gabel und Messer wurden erst richtig popul&#xE4;r in dem 16. Jahrhundert. Man a&#xDF; wie heutige Inder mit H&#xE4;nden. Gemeinschaftsgabel und -messer waren zwar vorhanden, aber man muss mit H&#xE4;nde eigenes Speise zu sich nehmen. Vor 16. Jahrhundert musste man bei einer Einladung selbst Messer mitnehmen und zwar meistens nur f&#xFC;r Brot schneiden. Becher gab es aus Stein, privilegierte Schichte benutzten Zinkbecher. Becher werden von Anwesenden gemeinsam benutzt. Pers&#xF6;nliche Gabel wurde im 16. Jahrhundert in Venedig zum ersten Mal erw&#xE4;hnt und sp&#xE4;ter &#xFC;ber Italien nach Spanien &#xFC;bermittelt. In England wurde die Benutzung von pers&#xF6;nlicher Gabel erst 1750 bekannt. Vor dieser Zeit benutzte man einfach seine H&#xE4;nde und putzte seine H&#xE4;nde mit Servietten, wenn sie beschmutzt wurden. Dieser Vorgang wurde innerhalb einer Mahlzeit &#xF6;fters wiederholt.<br/>
In diesem historischen Hintergrund war es nicht wunderlich, dass Porzellan sofort den Einzug in die europ&#xE4;ische Alltagskultur fand. Menschen in Europa kannten diese Art von Tafelkultur nicht und lie&#xDF;en sich beeindrucken. Tee und das Geschirr, das Tee pr&#xE4;sentiert wurden von europ&#xE4;ischen H&#xF6;fen mit Leidenschaft aufgenommen. Der Stil Chinoiserie, die sich durch Porzellankabinette, Teeh&#xE4;user und chinesische Pagode zum Ausdruck gebracht wird, zeigen die Verkl&#xE4;rung und Respekt vor der vermeintlichen anderen Kultur, die ihrer Eigenen widerspiegelt.<br/>
<br/>&#xA0;</p><p><small><a href="http://tee.kaywa.com/mobile/die-weltgeschichte-des-tees/tee-und-porzellan.html">Kommentare</a>&#xA0;(0)
        <br/>Kategorie:&#xA0;<a href="http://tee.kaywa.com/mobile/die-weltgeschichte-des-tees">Tea-history</a><br/></small></p><p><a href="http://tee.kaywa.com/mobile/p52.html">&#xAB; zur&#xFC;ck</a>
	   	 &#xA0;|&#xA0;
	   	 <a href="http://tee.kaywa.com/mobile/p50.html">weiter &#xBB;</a></p><p align="center"><br/>- KOMMENTAR VERFASSEN -</p><p><fieldset>Name<br/><input name="commentauthor" emptyok="true"/><br/>Email<br/><input name="commentauthoremail" emptyok="true"/><br/>Url<br/><input name="commentauthorurl" emptyok="true"/><br/>Kommentar<br/><input name="commentcontent" emptyok="true"/><br/></fieldset><br/><anchor><go href="http://tee.kaywa.com/mobile/die-weltgeschichte-des-tees/tee-und-porzellan.html" method="post"><postfield name="ID" value="51"/><postfield name="action" value="moblog"/><postfield name="moblog[comments][comment_author]" value="&#36;commentauthor"/><postfield name="moblog[comments][comment_author_email]" value="&#36;commentauthoremail"/><postfield name="moblog[comments][comment_author_url]" value="&#36;commentauthorurl"/><postfield name="moblog[comments][comment_content]" value="&#36;commentcontent"/><postfield name="moblog[comments][comment_autobr]" value="on"/><postfield name="moblog[comments][_submit]" value="OK"/></go>OK</anchor><br/></p><p align="center">- NAVIGATION -</p><p><a href="/mobile">Weblog Home</a><br/><a href="/mobile/latestcomments">Letzte Kommentare</a><br/><a href="/mobile/all">Kategorien</a><br/><a href="/mobile/galleries">Galerien</a><br/><a href="/mobile/blogroll">Links</a><br/><a href="/mobile/archive">Archiv</a><br/><a href="#top">Nach oben</a><br/><a href="#bottom">Nach unten</a><br/><a href="/mobile/about">&#xDC;ber mich</a><br/></p><p align="center">- META-NAVIGATION -</p><p><a href="http://home.kaywa.com/mobile">Portalog Home</a><br/><a href="http://register.kaywa.com/mobile">Registrieren</a><br/><a href="http://help.kaywa.com/mobile">Hilfe</a><br/><a href="http://about.kaywa.com/mobile">Impressum</a><br/><a href="http://tos.kaywa.com/mobile">AGB</a><br/></p><p>&#xA9; 2004-2006 Kaywa AG. Alle Rechte vorbehalten.</p></card></wml>
